Für Menschen mit Hochsensibilität kann unsere schnelllebige Welt eine große Herausforderung sein. Besonders dann, wenn sie nicht gut auf sich aufpassen. Wenn sie nicht nachsichtig und fürsorglich genug mit sich selbst umgehen.

Wer hochsensibel ist, stößt in der Gesellschaft schonmal auf Unverständnis.

Sätze wie „Reiß dich mal zusammen!“, „Nimm dir doch nicht immer alles so zu Herzen“, „Stell dich nicht so an“ und „Du bist aber auch sensibel!“, „Mach dir doch nicht immer so viele Gedanken!“, hören viele sensitive Menschen immer wieder. Von Kindesbeinen an.

„Stell dich doch nicht so an!“

Sätze wie diese habe ich auch gehört.

Deshalb dachte ich lange, ich sei falsch oder nicht liebenswert, weil ich mich ja oft so „anstelle“.

Weil ich schnell gereizt oder ausgelaugt bin, wenn zu viel los ist.

Weil ich mich oft so verletzlich fühle.

Weil ich überhaupt intensiv fühle und nah am Wasser gebaut bin.

Weil meine Gedanken bei jeder Kleinigkeit Achterbahn fahren.

Weil ich Partys früh verlasse oder gar nicht erst hingehe. Weil ich die Worte „Belastbarkeit“ und „unter Zeitdruck arbeiten“ hasse.

Leise und laute Selbstvorwürfe waren wegen vielen dieser „WEILS“ lange meine treuen Begleiter.

Bis mir eine Freundin vor einigen Jahren den Link zu einem Test schickte. Dieser Test verriet mir, dass ich hochsensibel bin. Das Ergebnis veränderte viel in meinem Leben. Ich gehe seitdem verständnisvoller mit mir um.

Was wirklich kräftezehrend ist ...

Ich habe gelernt, dass Selbstvorwürfe, Selbst-Verurteilung, Schuldgefühle und vor allem Selbstmitleid kräftezehrender sind als ein Spaziergang durch dichtgedrängte Menschenmassen.

Es geht also vorrangig darum, was ich als hochsensibler Mensch über mich selbst denke. Wie ich mit mir umgehe. Und ob ich meine Hochsensibilität als Schwäche oder als Stärke, als Bürde oder als Geschenk ansehe.

Wenn ich als hochsensibler Mensch die richtigen Entscheidungen für mich treffe, verständnisvolle Gedanken über mich denke und stets übe, liebevoll und fürsorglich mit mir umzugehen, kann ich mein eigener Energiespender, meine eigene Kraftquelle sein.

Dann kann ich wahrscheinlich auch trotz Hochsensibilität einen Tagesmarsch durchs reizüberflutende New York genießen.

Dann kann ich mich auch als „zartbesaiteter“ Mensch kraftvoll fühlen und mein Leben verantwortungsbewusst in die Hand nehmen – ohne mich als Opfer der lauten und rücksichtslosen Umwelt zu betrachten.

Deshalb beschäftigt sich dieser Artikel mit der folgenden Frage:

Wie können wir Hochsensible immer wieder in unsere Kraft kommen?

Bist auch du hochsensibel? Oder besser gefragt: Fühlst du dich hochsensibel? Und stellst du dir auch manchmal die Frage, wie du deine Kräfte mobilisieren kannst, wenn viel auf dich einprasselt? Wenn du dich überfordert, sehr verletzlich, müde und erschöpft fühlst?

Ich habe die Engel gefragt, wie wir als Hochsensible Erschöpfung und Überforderung vorbeugen oder bei Überlastung wieder neue Energie tanken können.

Folgende Tipps kamen aus der geistigen Welt für uns Hochsensible durch:

Fünf Tipps für Hochsensible

1. Ohrchakras – Kümmert euch um eure Ohren
Eure Augen könnt ihr schließen, wenn es zu hell ist oder es zu viel zu sehen gibt. Doch wie oft am Tag gebt ihr auf eure Ohren acht?

Achtet darauf, welche Geräusche ihr an eure Ohren lasst.

Manchmal brauchen sie absolute Stille, damit ihr euch innerlich neu ordnen könnt.

Manchmal brauchen sie sanfte Musik, das Rascheln von Bäumen, das Plätschern eines Baches oder das Rauschen des Meeres, damit ihr euch beruhigen könnt.

Und manchmal brauchen eure Ohren Gute-Laune-Musik, die euch mit Freude und Leichtigkeit erfüllt.

Was kann helfen?

  • Spezielle Kopfhörer, die Geräusche schlucken und so vor Lärm schützen
  • Audioaufnahmen mit Geräuschen aus der freien Natur
  • Waldspaziergänge
  • In der Stille liegen
  • Der Stille und dem Atem lauschen
  • Musikhören
2. Ehrt und wertschätzt eure Sensitivität

Eure Hochsensibilität ist keine Schwäche. Sie ist ein großes Geschenk für euch, eure Mitmenschen und die Erde – wenn ihr euch auf sie einlasst und aus ihr schöpft.

Hochsensibel zu sein, ist kein Zufall. Ihr habt eure Talente und Fähigkeiten aus guten Gründen. Hier einige Beispiele:

Ihr spürt sofort, wenn jemand traurig ist und könnt auf eure Weise Trost spenden.

Ihr merkt schnell, ob euer Gegenüber vertrauenswürdig ist oder nicht.

Ihr seht die Schönheit der Welt in den kleinsten Details und könnt eure Mitmenschen darauf aufmerksam machen

Ihr habt ein großes Herz für Tiere und die Umwelt, sodass ihr euch für sie mit großer Leidenschaft stark machen könnt.

Vielleicht ist die Kreativität der Spielraum eurer Sensibilität. Ihr schafft Kunst, die auf besondere Weise zu berühren und bewegen vermag.

Deshalb ist es wichtig, dass ihr eure Sensibilität und Sensitivität wertschätzt und behutsam damit umgeht.

Konzentriert euch, wenn möglich, auf eure Stärken, weniger auf das, was euch schwermacht.

Prüft, ob eure vermeintlichen Schwächen, in Wahrheit nicht eher Stärken sind…

Behandelt eure Hochsensibilität wie das, was sie ist: Ein kostbares Geschenk.

Haltet dieses Geschenk in Ehren, indem ihr euch von schweren und rauen Energien fernhaltet und Situationen, die euch nicht guttun, bestmöglich meidet.

Taucht regelmäßig ein in sanfte schöne Energien.

Löst euch von Energien, die euch schwer, müde und unruhig machen. Das können bestimmte Menschen, zu viel Internet oder schwere Filme sein.

Achtet täglich darauf, was euch Energie gibt und was euch Energie nimmt.

Daraus resultiert ein Wissen, das euch helfen kann, euer Leben maßgeblich zu verändern. Ihr lernt, sorgsam mit eurere Energie umzugehen.

Fällt euch das schwer, könnt ihr jederzeit uns Engel um Unterstützung bitten.

„Meine Engel, bitte führt mich zu friedvollen, liebenswürdigen Menschen. Bitte haltet mich von Menschen und Situationen fern, die mir nicht dienlich sind.“

Ehrt eure Gefühle, anstatt sie zu verurteilen. Denn alle Gefühle sind in Wahrheit Schlüssel zur Liebe. Jedes Gefühl kann euch in die Liebe führen. Schließt die Türen zu euren Herzen auf. Macht sie weit auf und lasst eure Liebe in die Welt hinausstrahlen.

3. Reinigt, schützt und öffnet euer Herzchakra

Viele hochsensible Menschen machen ihr Herzchakra unbewusst oder bewusst eng oder zu – aus Angst, verletzt zu werden. Doch damit verschließen sie sich auch der Liebe, die zu ihnen kommen möchte.

Die Liebe kann im Austausch nicht frei fließen.

Das führt mitunter zu Einsamkeit, Frust oder zu dem Gefühl, die Welt sei gegen sie. Das ist sehr schade. Denn es ist wichtig, dass die Menschen ihre Herzen füreinander öffnen. Nur so können sie ihre wahre Verbundenheit spüren.

Ihr habt so viel zu geben und ihr dürft im Überfluss empfangen. Doch das ist nur mit reinem offenem Herzen möglich.

Deshalb ist es so wichtig, euch um euer Herzchakra zu kümmern.

Eine regelmäßige Reinigung des Herzchakras kann dazu beitragen, es von blockierenden Energien, Schmerz und schweren Emotionen zu befreien. Diese Methoden können dafür hilfreich sein:

  • Geführte Chakrenmeditationen
  • Herzöffnende Übungen (z.B. Yoga)
  • Visualisierung von warmem goldenen Licht, das alle Schwere auflöst und das Herzchakra weit macht
4. Bittet um Unterstützung

Wenn Ihr es wünscht, helfen wir Engel euch gerne, eure Gaben und Talente besser kennen zu lernen, sie zu verfeinern und zum Wohle der Welt einzusetzen.

Zudem können wir eure Aura klären, wenn Außenreize und schwere Energien – zum Beispiel in lauten Menschenmengen – euch sehr belasten.

Bittet uns einfach um Hilfe. Zögert nicht. Wir sind immer und gerne zur Stelle, reinigen euer Feld und hüllen euch in schützendes Licht.

5. Das Solar-Plexus-Chakra stärken

Wenn ihr euch überfordert, überreizt, müde und erschöpft fühlt, kann es hilfreich sein, eure innere Mitte, euer Solarplexus-Chakra zu stärken.

Dazu könnt ihr beispielsweise in einer Meditation ein rotes warmes Licht visualisieren, das den Bereich unter eurem Bauchnabel stärkt, Standhaftigkeit und innere Balance herstellt. Fokussiert euch eine ganze Weile darauf, spürt wie sich die Wärme ausbreitet und ihr euch immer stabiler und sicherer fühlt.

Nehmt Verbindung zu eurer inneren Kraft auf.

Diese Methode bringt euch zurück in eure Mitte.

Sie hilft euch, eure Bedürfnisse wahrzunehmen und für sie einzustehen, euch standhaft und sicher zu fühlen. Auch in Situationen, die euch vielleicht zunächst zu überfordern scheinen.

Wenn ihr euer Solar-Plexus-Chakra stärkt, erkennt ihr noch besser, dass ihr keine Opfer der Umstände, sondern Schöpfer eurer wundervollen Welt seid.

Du suchst die Lösung für ein bestimmtes Problem im Bereich Beruf, Lebensaufgabe, Liebe, Partnerschaft, Familie oder Wohlbefinden?

Falls du dir Unterstützung wünschst, dann schreibe mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular oder direkt per Mail an: sarahollrog@icloud.com

Ich würde mich freuen, von dir zu hören.

Sarah Ollrog

Autor Sarah Ollrog

Mein Name ist Sarah Ollrog, ich bin freie Journalistin, Autorin, Schreib- und Heilcoach. Ich unterstütze dich beim Schreiben von authentischen und bewegenden Blog-Artikeln und Texten. Gemeinsam verleihen wir deinen Worten Flügel.

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